Zum 70. Mal Frauenpower bei Gräulich-Bläulich

Zu ihrem 70jährigen Bestehen, wussten die Möhnen Gräulich-Bläulich, mit einem bunten, abwechslungsreichen und kurzweiligen Programm, wieder einmal ihr Publikum zu begeistern.

Die Besagten Winterferien haben die Möhnen bei der Zuschauerzahl in keinster Weise beeinträchtigt, ganz im Gegenteil, der Saal war mehr als gute besucht und es kamen in diesem Jahr sehr viele neue Gäste! Das bestätigt Gräulich-Bläulich in Ihrem tun.

Vor dem Programm erschienen 4 Damen (Elsbeth Bourger, Bärbel Geilen, Eva Meurer, Ellen Münster), und unterhielten, eher wortkarg, die Gäste.

Die erste Vorsitzende und Sitzungspräsidentin, Marion Ledwinka, führte anschließend souverän durch das Programm und servierte tolle Reden, super Tanzeinlagen, Sketche und gekonnte Gesangsdarbietungen.

Zum 1×11 jährigen Jubiläum als Obermöhne wurde Antje Surges von allen ihren Möhnenschwestern herzlichst gratuliert.

Nach der Begrüßung, heizte Musiker Thorsten Eich, richtig ein und los ging das Programm.

Der nächste Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten. Die Prinzenpaare machten ihre Aufwartung.

Mit tänzerischen Einlagen und mit ihrem Charme konnten sie alle im Saal mitreißen.

Die Ranzengarde Grün-Gelb zeigte meisterhaft ihren Gardetanz.

Marlies Zöller erzählte Anekdoten vom letzten Silvester, da ging einiges schief. Sie trug ihren Vortrag wieder, einzigartig, in Grenzhäuser Platt vor.

Schon Tradition, die „Ouzobaraveilchen“ (Elsbeth Bourger, Rita Naumann, Petra Breiden, Ellen Münster, Ellen List, Petra Vomberg), sangen wieder kritisch und frech mit ihren selbstgereimten Liedern über Land und Leute. Sozusagen ein gesungenes Protokoll.

Zwei „feine Damen“ (Brigitte Platz, Antje Surges) betraten nun die Bühne und trafen sich zum Kaffeeklatsch. Dabei wurde über so manches, sehr humorvoll, getratscht und geklatscht.

Das Thema „This is me“ beleuchtete die Ranzengarde mit ihrem ausdrucksvollen Tanz.

Persönlichkeit, Selbstbewusstsein und Stärke war der Tenor.

„Auch ein Hippie muss mal Pipi“, davon und von ihren Erlebnissen beim Woodstock Revival

Konzert, wusste Elsbeth Bourger einiges zu erzählen.

Darauf folgte die Boy Group von Grau Blau mit einem tollen, akrobatischen Tanz zum Thema „Schneewittchen und die sieben Zwerge“.

Als besondere Überraschung für die Boy Group, standen anschließend Antje Surges als Stiefmutter und Marion Ledwinka als Schneewittchen auf der Bühne. Gemeinsam mit den Jung`s „tanzten“ sie dann die gewünschte Zugabe. Bei diesem Auftritt blieb kein Auge trocken!

Zu Beginn der zweiten Halbzeit, konnte man erkennen, dass Putzfrauen nicht nur gut reinigen, sondern auch mit den Hüften kreisen und das Staubtuch schwingen können. Einzigartig dargeboten von der „Putzkolone“ (Andrea Norres, Ulrike Backes, Hanne Engler, Birgit Koch, Marlies  Zöller, Petra Breiden, Marion Ledwinka).

Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, Stefan Sahm-Rastal betrat die Bühne und ehrte

Marion Ledwinka die mit 13 Jahren (!) bereits in den Verein eingetreten ist, für ihr langjähriges, unermüdliches Engagement für den Verein, und besondere Verdienste um den Karneval, mit dem „Goldenen Laureatus“ der Firma Rastal.

Auch ein „Funkemarieche“ kommt in die Jahre, das wusste Brigitte Platz zu berichten.

In ihrem „rot weißen Kostüm“ war sie nicht fehl am Platz und konnte trotz Rheuma die Beine schmeißen.

Die nächste Sensation kündigte sich an:

Prinzessin Eugenie (Bärbel Geilen), die 1. – 11. und Prinz Eugen (Ellen Münster), der viertel vor Elfte, von der Eulerstroß machten mit ihrem Gefolge (Elsbeth Bourger und Eva Meurer) ihren Besuch.

Ein eigenes Möhnenprinzenpaar, anlässlich dem 70. Bestehen. Labsal für die Seele.

In die guten, alten 70.iger entführte das Grau Blau Ballett das Publikum. Zu bekannten Discomelodien, wussten sie die Gäste zu unterhalten. Super anzusehen.

Die „Ouzobaraveilchen“ parodierten mit Humor und tollen Tanzeinlagen „Let’s Dance“. Als „Gastveilchen“ brillierte Stefan Pretsch als Moderator und in der Jury.

Zur Überraschung aller, betrat Luise Daum, nach langer Zeit, wieder das Podium. Als

„Olle Dolle“ bewies sie mit ihrem gelungenen Vortrag, dass sie nichts verlernt hat.

Unter dem Motto „Kosaken“ konnte man wieder tänzerische Höchstleistungen der Tanzgruppe von Gräulich-Bläulich (Eva Meurer, Bärbel Geilen, Miriam Wenig, Birgit Koch, Doris Kuhl, Andrea Norres, Elke Weber, Ulrike Backes, Antje Surges, Linda Haas) sehen.

Mit einer ausgefeilten Choreographie zeigten die Mädels ihr Können. Vortrefflich umgesetzt von Tanja Born, mithilfe von Kerstin Göbel.

Zum Abschluss der gelungenen Sitzung kamen alle Möhnen im diesjährigen Zugkostüm auf die Bühne. Unter dem Motto

„Väterchen Frost kann uns mal, wir feiern heute Karneval! Nastrovje und Helau“,

stimmte Marion Ledwinka das Lied „Hoch“ von Tim Bendzko an, denn auch mit 70 geht’s immer hoch hinaus und weiter.